Was ist Yoga?
Was ist Yoga?
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Heutzutage wird Yoga unter Leuten verschiedener Alter und Berufe immer mehr populär. Einige meinen, dass es ein Training für Seele ist. Andere verstehen darunter das Körpertraining, das hilft, immer gesund und jung zu sein.

Das Wort „Yoga“ aus Sanskrit bedeutet „Vereinigung“. Das ultimative Ziel von Yoga besteht eigentlich in der Vereinigung einer menschlichen Seele mit der universellen Seele, anders gesagt mit Gott. In diesem Fall bedeutet Yoga-Praxis sowohl einen Prozess der Vereinigung.

Das physische Training ist ein kleiner, aber wesentlicher Teil des Yoga. Es ist oft als Hatha Yoga genannt. Daneben existieren noch andere Arten des Yoga: Karma-Yoga oder Yoga als Aktivität, Gyana – Yoga des Wissens und Bhakti – Yoga der reinen bedingungslosen Liebe. Das Wissen, die Bewegung und die Liebe sind die wichtigsten Aktivitäten eines Menschen, die ihn entwickeln und ausbilden können.

Yoga für Gesundheit des Körpers und der Seele

Das ganze Leben sucht jeder Mensch die anpassenden Wege der Entwicklung. Er liest verschiedene Bücher, reist und forscht die Umwelt. Diese Aktivitäten sind sinnvoll, wenn man einen richtigen individuellen Weg der Entwicklung gewählt hat.

Das Multitasking, das hektische Lebenstempo eine riesige Strömung der Informationen – all dies kann zur Selbstzerstörung, Stress, Depression und verschiedene Organismus-Blockaden führen. Die modernen Menschen bewegen sich nicht viel, leiden an Schlafmangel, essen ungesund und erholen sich wenig. Yoga ist ein universelles Werkzeug, das hilft, sich auf allen Ebenen zu renovieren, das Leben zu regulieren und ein anpassendes Regime zu wählen.

Derzeit gibt es viele Yoga-Schulen, Lehrer und Richtungen. Einige von ihnen sind traditionell, andere schließen auch neue Techniken ein. Deswegen kann jeder Mensch eine angemessene Variante wählen, da Yoga für alle Leute unabhängig von dem Alter, Geschlecht, Religion und Niveau des physischen Zustands geeignet.

Man sollte wissen, dass es um keine gewöhnlichen Sport-Trainings geht. Hier sollte man sich nicht zwingen, Fett zu verbrennen oder schön zu werden. Man sucht nur einen richtigen Lebensweg und Bilanz zwischen Körper und Seele. Darüber hinaus werden die konkreten Ziele des Yoga bestimmt:

  • Verbesserung der Konzentration;
  • Entwicklung von Stressresistenz und Fähigkeiten zur Verlangsamung des Lebensrhythmus;
  • Wiederherstellung eines emotionalen Hintergrunds;
  • Beruhigung der Psyche;
  • Erneuern der Körperkräfte;
  • Regulierung des hormonellen Systems;
  • Verbesserung der Schlafqualität;
  • Stärkung der körperlichen Gesundheit (Kraft, Flexibilität, Gleichgewicht).

Daneben fühlt der Mensch sich glücklich, gesund und ruhig. Er kann die neuen kreativen Ideen produzieren und eigenen Platz im Leben finden. Dabei erhöht sich die Immunität, Ausdauer und verbessert sich die Stimmung. Alle Systeme des Organismus werden erneuert.

Womit soll man Yoga-Trainings beginnen?

Man sollte keine spezielle Ausrüstung erwerben. Wer diese Praxis nur beginnt, sollte die Hilfe der Trainer benutzen. Aber zuerst sollte der Mensch die persönlichen Probleme bestimmen, um diese erfolgreich zu überwinden. Von den konkreten Zielen des Menschen hängt auch den Inhalt des Trainings. Wenn man sich bewegen und entspannen möchte, sollte man die esoterischen Trainings nicht wählen. Dabei wird es richtig, sich auf die Entwicklung des Körpers zu konzentrieren. Dabei eignet sich Fitness-Yoga.

Wenn man nach seelischer Entwicklung strebt, sollte man psychologisches Yoga (PSY-Methode) und aktive Meditationen (OSHO-Praktiken) wählen. Man kann einige Praktiken kombinieren. Man kann sogar das Yoga für Kinder und zukünftige Mütter finden. Jede Richtung wird auf die konkrete Menschen-Gruppe und Lösung der konkreten Aufgaben gerichtet.

Man sollte auch einen richtigen Platz, Zeit und Trainer für Yoga wählen. Diese Parameter sind wichtig, da sie helfen, die Trainings angenehm und demgemäß effektiv zu machen. Man sollte dabei kein Missbehagen fühlen. Wenn es passiert, bringt das Yoga kein Nutzen.

Nach der Einführungsstunde soll man einen Kurs für Anfänger durchgehen. Dabei macht man sich mit den grundlegenden Übungen, richtiger Atmung, Anpassungen, Theorie und Praxis sowie einer Technik bekannt. Es hilft, Verletzungen beim selbstständigen Üben zu vermeiden.

Normalerweise dauert der Einführungskurs zwei Wochen lang. Dabei bekommt man 4 – 6 Stunden. Während dieser Zeit formiert und erhöht ein Anfänger eigene Motivation, vergeht er auch die primären Ängste und Unsicherheiten. Wenn etwas nicht klappt, kann man sich mit dem Trainer beraten.

Wie bereitet man sich zu Trainings vor?

Der Mensch kann sich speziell für diese Trainings nicht vorbereiten. Wenn man sich entscheidet, das Yoga zu trainieren, sollte man das erste Training auf die lange Bank nicht schieben. Dennoch gibt es einige Regeln, die man verfolgen muss:

  • Vor Training darf man das Wasser trinken, aber es ist nicht empfohlen, vor  Übungen 2 – 3 Stunden zu essen.
  • Die Kleidung sollte atmungsaktiv und bequem sein, um die Bewegungen nicht zu stören. Es können einfache Hose und T-Shirt sein.
  • Das Yoga wird barfuß praktiziert, aber wenn man sich kalt fühlt, darf man Socken anziehen.
  • Gewöhnlich nimmt man für Training eine Fitness-Matte. Wenn man keine hat, wird man mit der Matte in der Sporthalle gewährleistet. Wenn man Yoga zu Hause trainiert, kann man es einfach auf dem Teppich machen.

Das Yoga kann man zwei- oder dreimal pro Woche trainieren. Die Trainings müssen regelmäßig sein. Nur dann kann man die erwünschten Resultate bekommen. Das Yoga-Training hat kein Ende. Das ist ein langfristiger Prozess, der das ganze Leben dauern kann, deswegen kann man jederzeit jeder Gruppe beitreten.

Man darf Atem-, Reinigungs-, Dehnungs-, Entspannungs- und Meditationstechniken seit dem ersten Unterricht besuchen. Die intensiven Übungen sind erst nach einem Jahr der regelmäßigen Trainings erlaubt.   

Ernährung bei Yoga-Praxis

Die Esskultur ist einer der wichtigsten Teile des Yoga-Systems. Die meisten Yogis sind Vegetarier, dennoch bedeutet es nicht, dass alle Leute, die Yoga mögen, nur Früchte und Gemüse essen dürfen.

Die Gesundheit des ganzen Organismus und der Seele sind die Hauptziele des Yoga. Deswegen ist die richtige Ernährung ein Muss. Eine richtig gewählte vegetarische Ernährung beeinflusst den Körper positiv und stärkt das Immunsystem. Wer sich sein Leben ohne Fleisch und Fisch nicht vorstellen kann, darf sich auf diese Lebensmittel nicht verzichten.  

Die Experten behaupten, dass es keine besondere Diät für Yogis gibt. Dennoch sollte man sich auf die Ernährung aufmerksam beziehen. Das Essen und die Lebensweise sind miteinander eng verbunden. Beide müssen Vergnügen und Freude bringen. Darauf gründet sich einer der Hauptprinzipien des Yoga.

Die Yogis versuchen, nur die gesunden Lebensmittel zu essen. Einige von ihnen verzichten sich auf Alkohol und Kaffee. Andere schließen Zwiebel und Knoblauch aus der Ration aus. Die echten Yogis gebrauchen kein Nikotin und Drogen. Es wird auch nicht empfohlen, viel Salz zu essen, da er auf das Herz-Kreislauf-System schädlich wirkt und den Stoffwechsel des Körpers stören kann.  

Die Ernährung, die mit Gemüse, Obst, Kräutern, Beeren, Nüssen, Honig reich ist, wird für Yogis Priorität. Noch ein Motto von Yogis lautet so: Iss nur dann, wenn du essen willst! Man sollte den Körper und demgemäß die Seele nicht zwingen, um etwas zu tun oder zu essen. Der Zwang wirkt sich nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die geistige Gesundheit eines Menschen negativ aus.


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